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Programmänderung: Clevere Keas und neugierige Igelfische - Der Tierpark + Fossilium Bochum ist zu sehen in der WDR-Reihe „Die wilden 12 – Unsere Zoos im Westen“

13.07.2021

Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele Tiergärten geballt in einer Region wie in Nordrhein-Westfalen. Zwischen Aachen, Bochum und Münster arbeiten die zwölf NRW-Partnerzoos als Arbeitskreis des Verbandes Zoologischer Gärten e.V. (VdZ) eng zusammen. Mit insgesamt rund 40.000 Tieren in mehr als 1.000 Arten sind sie ein Fenster in die Biodiversität unserer Erde, sie orientieren sich an wissenschaftlichen Erkenntnissen und setzen sich für den Erhalt bedrohter Arten ein. In der aufwändigen dreiteiligen Dokumentationsreihe „Die wilden 12 – Unsere Zoos im Westen“ rückt der WDR die Bemühungen der Zoos ins Rampenlicht. Am Donnerstag, 29.07.2021 (neuer Sendetermin), ist auch der Tierpark + Fossilium Bochum zur Hauptsendezeit um 20:15 Uhr im zweiten Teil der Zooserie zu sehen.

18 Monate Drehzeit mit 120 Drehtagen liegen hinter dem Kamerateam rund um den „Abenteuer Erde“-Regisseur Herbert Ostwald. Für die dreiteilige Filmreihe wurde das Verhalten der Zootiere so aufwendig gedreht wie bei Tierfilmen in der freien Natur: Zeitlupen- und Unterwasserkameras kamen zum Einsatz, kleine Action-Kameras ebenso wie lichtempfindliche Nachtkameras und Drohnen. Sie ermöglichen ungewöhnliche Perspektiven und seltene Einblicke ins Leben der Tiere. Der zweite Teil der Reihe führt in die Zoos in Gelsenkirchen, Bochum, Aachen und Krefeld. In ihren natürlichen Verbreitungsgebieten werden Tiere täglich mit Herausforderungen konfrontiert, sei es die Nahrungssuche, Begegnungen mit anderen Tierarten oder gar die Flucht vor den Fressfeinden. Diese Stressfaktoren entfallen im Zoo. Umso wichtiger ist es, Tieren Abwechslung im Alltag zu bieten und sie sowohl kognitiv, als auch motorisch zu fordern und zu fördern. Verhaltensanreicherungen sind daher ein wichtiger Bestandteil der Zootierpflege. Der Zuschauer erlebt u.a. die Bochumer Keas, die mit ihren kräftigen Schnabel sogar Fahrräder zerlegen. Auch der Igelfisch im Aquarium will beschäftigt werden. Neben dem täglichen Targettraining interessiert er sich besonders für die Zuschauer vor der Scheibe.

Durch ungewohnte Perspektiven und hautnahe Bilder erhält der Zuschauer faszinierende und unbekannte Einblicke in den Alltag und das Familienleben der Tiere. Die Geschichten sind witzig, unterhaltsam, überraschend und in dieser Form neuartig. Alle zwölf NRW-Zoos werden in der Serie berücksichtigt und mit ihren zoologischen Eigenarten und landschaftlichen Besonderheiten porträtiert.

AIS-Image
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