Asienwelten - Coming Soon

Asienwelten - Coming Soon!

Augenpaare leuchten im Dickicht, leise Pfoten stapfen über den Waldboden, Vogelrufe tönen durch die Baumwipfel und gurgelnd bahnen sich gewundene Bäche ihren Weg durch das Unterholz.
Ab Frühjahr 2020 entführen die „Asienwelten“ Sie in die Tierwelt Südasiens und geben einen Einblick in faszinierende Lebensräume.
Dank der Unterstützung der Sparkasse Bochum wird das 354 m² große Areal schon bald das Zuhause einer Gemeinschaft aus tag- und nachtaktiven Tieren. Die einen fühlen sich im Wasser in ihrem Element, die anderen bleiben mit ihren Pfoten lieber auf dem Trockenen und wieder andere sind leidenschaftliche Kletterer, die sich in den hohen Baumwipfeln am wohlsten fühlen.
Auf dieser Unterseite halten wir Sie über die Baufortschritte der „Asienwelten“ auf dem Laufenden und geben Ihnen die Möglichkeit, gemeinsam mit uns der Eröffnung der neuen Anlage entgegenzufiebern.

Kurzkopfgleitbeutler sind eingetroffen

Dezember 2019:
Vier Sugar Glider gehören neben den bereits im Sommer 2019 eingetroffenen Beos zu den ersten Neuankömmlingen, die zukünftig die „Asienwelten“ bewohnen werden. Die beiden Männchen und zwei Weibchen gehören zu den Beuteltieren und ihre Artgenossen sind in den Wäldern Neuguineas und Australiens beheimatet. Sie sind nachtaktiv und leben in kleinen Kolonien oder Familiengruppen zusammen. Ihre größte Besonderheit ist eine weiche Flughaut zwischen den Gelenken der Vorder- und Hinterbeine. Breiten die Beuteltiere diese aus, können sie wie mit einem Gleitschirm von Baum zu Baum segeln und dabei Distanzen von fast 60 Metern überwinden. Aktuell sind die Sugar Glider in einer Anlage hinter den Kulissen untergebracht, wo sie sich eingewöhnen können, bis ihr neues Quartier bezugsbereit ist. In den „Asienwelten“ werden Sie die pelzigen Flugkünstler auch am Tag in Aktion erleben können, denn ein extra abgedunkelter Teilbereich des neuen Tieranlagenkomplexes wird exklusive Einblicke in die Gehege der nachtaktiven Bewohner gewähren.

Die Asienwelten nehmen Gestalt an

Dezember 2019:
Seit Baubeginn im Juli dieses Jahres hat sich bereits einiges getan und die neue Lebensraumanlage nimmt immer konkretere Formen an. Die Arbeiten an den Gebäuden sowie die Einfriedungen der Außenanlagen werden bis Ende 2019 abgeschlossen sein. Im ersten Quartal 2020 werden der tiergärtnerische Innenausbau sowie die Bepflanzung und Gestaltung der Außenanlagen erfolgen. Bei Bauprojekten dieser Größenordnung können immer unvorhersehbare Ereignisse eintreten. So kam es auch bei uns bereits in der ersten Bauphase zu unplanmäßigen Schwierigkeiten bei den Erd- und Gründungsarbeiten. Altes Mauerwerk und größere Betonreste sind zu Tage gefördert worden. Diese haben im weiteren Verlauf des Baugeschehens auch die Arbeiten des Garten-Landschaftsbaus behindert. Daher wird sich die Fertigstellung leider um einige Monate verzögern. Dafür wird es in den unverhofft dazugewonnenen Wintermonaten auf der Baustelle keinen Stillstand geben. Stattdessen werden wir beispielweise die gesamte Haustechnik den neusten tiergärtnerischen Möglichkeiten entsprechend anpassen. Dabei greifen wir auf unsere gesammelten Erfahrungen in der Aquaristik und Terraristik zurück, in der bereits ein neues Monitoringsystem - in Kooperation mit der Technischen Hochschule Georg Agricola (THGA Bochum) – erfolgreich installiert und getestet wurde. In den „Asienwelten“ soll die digitale Überwachungstechnik die verschiedenen Parameter, wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit, kontrollieren, die an die individuellen klimatischen Bedürfnisse der verschiedenen Tierarten angepasst werden können.  
Der neue Eröffnungstermin ist im Frühjahr 2020 geplant und wird rechtzeitig bekannt gegeben. 

Der Bau der „Asienwelten“ hat begonnen

Juli 2019:
Am 30.07.2019 fiel der offizielle Startschuss für den Baubeginn des neuen Tieranlagen-Komplexes „Asienwelten“.
Auf dem rund 354 m² großen Areal wird ein Lebensraum entstehen, der in die Tierwelt Südostasiens entführt und gleich mehrere Arten nebeneinander zeigt. Neben den bereits eingezogenen Beos werden zum einen nachtaktive Schlankloris (Loris) als Vertreter der Primaten, Sugar Glider (Petaurus breviceps) als Vertreter der Beuteltiere und Binturongs (Arctictis binturong) - auch Schleichkatzen genannt - einziehen, zum anderen bevölkern zukünftig Stachelschweine (Hystricidae) und quirlige Zwergotter (Aonyx cinerea) die „Asienwelten“. Bei der Zusammenstellung der asiatischen Wohngemeinschaft arbeiten wir mit anderen zoologischen Einrichtungen und Privatzüchtern aus Deutschland und den Nachbarstaaten zusammen. So stammen beispielsweise die Binturongs aus dem Zoo Halle, die Stachelschweine aus den Tierparks in Kleve und Nordhorn und die Zwergotter aus dem Parco Faunistico Cappeller in Italien.

Ganz nach dem Motto des Tierparks „Mein Zoo hautnah!“ wird der Bau unmittelbare Einblicke in die Lebenswelt der Tiere gewähren. Bereits vom benachbarten Stadtpark aus werden Sie einen Blick in die angrenzenden Tierhäuser erhaschen können. Ein weiteres Detail sei verraten: Der Gebäudekomplex wird außerdem ein Nachttierhaus für die nachtaktiven Bewohner erhalten, welches außerdem auch eine Ausstellungsfläche beherbergen wird, die in einem zweiten Planungsschritt im Rahmen der Umweltbildungsarbeit entstehen soll.

Ein besonderer Mehrwert für kleine Tierparkgäste wird durch den Bau einer Abenteuerinsel geschaffen. Das sogenannte „Joglo“, welches dem traditionellem Design eines javanischen Hauses nachempfunden ist, soll zukünftig als exklusive Räumlichkeit angemietet werden können.

Vorboten der „Asienwelten“ kommen nach Bochum

Mai 2019:
Zwei stimmkräftige Große Beos (Gracula religiosa religiosa) ziehen zur Zwischenmiete in die ehemalige Voliere der Gebirgsloris ein. Beos gehören zur Familie der Stare. Wie auch unser heimischer Star, gilt der Beo in seiner Heimat Südostasien als wahres Gesangstalent. In den Regenwäldern schnappt der Vogel viele verschiedene Tierstimmen auf, die er nahezu perfekt imitieren kann. Die Bezeichnung Beo bedeutet in Indonesien so viel wie „Plappermaul“. Doch sein Talent wird dem Vogel leider zum Verhängnis. Illegaler Fang und Handel gehören zu den größten Gefahren für den Beo. Viele Beoarten sind daher in ihrem Bestand bedroht und in einigen Teilen ihres Verbreitungsgebiets sogar schon ausgestorben.

Von der ersten Idee zu konkreteren Entwürfen

2017:
Die Planungen der „Asienwelten“  haben im Hintergrund bereits begonnen. Dabei arbeiten wir eng mit dem Bochumer Architekturbüro „Kemper - Steiner & Partner“ zusammen, welches in der Vergangenheit auch schon für den Bau anderer Tieranlagen, wie z.B. der Kattas oder Nasenbären und dem Bau des Multifunktionsgebäudes mit Veranstaltungssaal verantwortlich war. Damit gliedert sich der Neubau optisch in das Gesamtkonzept des Zoos ein.

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