Arapaima

Arapaima

Arapaima giga

Gewicht> 100 kg
Größe> 2m
VerbreitungNördl. Südamerika, u.a. im Amazonas und seinen Unterläufen
LebensraumIm dichtbewachsenen Flachwasser; meidet schnell fließende Gewässer
ErnährungKleinere Fische, Wirbellose, Amphibien, Wassergeflügel, kleinere Säugetiere
AlterBis zu 20 Jahre
IUCN-Statusgefährdet

Wissenswertes

Mit stolzen 2 m Körperlänge gehören Arapaimas zu den größten Süßwasserfischen der Welt. Ihre Heimat sind die Flüsse Südamerikas. Bei der dortigen Bevölkerung sind die Fische vor allem wegen ihres fetthaltigen Fleisches begehrt. Somit gehören Überfischung, aber auch die Zerstörung des Regenwaldes zu den schwerwiegendsten Bedrohungen für den Bestand der Arapaimas. Neben den Riesenfischen sind auch viele andere südamerikanische Fische durch die Verschmutzung der Flüsse mit Öl, Quecksilber und anderen Schadstoffen gefährdet. Aufgrund der schrumpfenden Populationen wurden Arapaimas in das Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES aufgenommen, welches den Handel reguliert.

Nachwuchs

Arapaimas laichen im April und Mai. Dazu bauen die Fische ein Nest von einem halben Meter Durchmesser und einer Höhe von 15 cm auf sandigem Boden. Die Eier werden bewacht. Auch nach dem Schlupf betreiben Arapaimas Brutpflege, bis die Jungtiere eine Größe von ca. 25 cm erreicht haben.

Besonderheiten

Forscher gehen davon aus, dass Arapaimas eine besondere Atemtechnik entwickelt haben, die es ihnen ermöglicht, sich auch in sauerstoffärmeren Gewässern aufzuhalten. Dazu kommen sie etwa alle 5-15 min. als die Wasseroberfläche um Frischluft durch das Maul aufzunehmen. Die Schwimmblase funktioniert dabei wie eine Lunge und unterstützt so die Kiemenatmung. Sie zählen jedoch nicht zu den Lungenfischen!

Erkennungsmerkmal

Arapaimas haben einen flachen Kopf und einen langen, beschuppten Körper. Ihre Schuppen sind überwiegend olivgrün mit einem silbrigen Glanz. Einige der größeren Schuppen sind rot umrandet. Der dichte Schuppenpanzer schützt die Riesenfische sogar vor Piranha-Bissen.

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