Burenziege

Burenziege

Capra aegagrus hircus

Gewichtbis zu 130 kg
Größe65 – 90 cm
VerbreitungUrsprünglich Südafrika
LebensraumHaus- und Nutztierhaltung
ErnährungHeu, Gräser, Blätter, Zweige
Alter10 – 15 Jahre
IUCN-StatusKein Status

Wissenswertes

Die Burenziege ist eine Hausziegenrasse, die in Südafrika von den namensgebenden „Buren“ hauptsächlich zur Fleischerzeugung gezüchtet wurde. Als „Buren“ wird die ursprünglich aus den Niederlanden stammende hellhäutige Bevölkerung Südafrikas bezeichnet. Im 20. Jahrhundert wurde diese Rasse aus nubischen, indischen und europäischen Ziegen entwickelt. Seit 1959 besteht ein Zuchtverband für diese Rasse, 1977 kam sie nach Deutschland. Auf Grund ihres ausgeglichenen Charakters wird die Burenziege auch häufig zur Landschaftspflege eingesetzt.

Nachwuchs

Die Brunstzeit der Burenziege ist recht lang, sodass es innerhalb von zwei Jahren bis zu drei Geburten kommen kann. In der Regel werden zwei Jungtiere geboren. Burengeißen gelten als sehr fürsorglich.

Besonderheiten

Erst im Jahr 1977 kamen die ersten Burenziegen nach Deutschland. Dies geschah jedoch eher zufällig und weniger als geplante Einführung einer neuen Nutztierrasse. Die Tiere kamen gleichzeitig mit einem Löwentransport von Namibia nach Deutschland und sollten als Nahrung für die Raubkatzen dienen.

Erkennungsmerkmal

Die Burenziege ist eine recht große, kräftige und muskulöse Ziegenrasse, die überwiegend weißes, weiches und kurzes Fell hat. Der Kopf und Hals dieser Rasse variieren dagegen in Brauntönen. Die langen Schlappohren reichen bis zum Kinn. Der Kopf mit der Ramsnase ist eher kräftig und trägt Hörner. Bei älteren Böcken ist ein deutlicher Ziegenbart zu erkennen. Böcke werden größer und schwerer als Geißen.

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