Stachelschwanzwaran

Varanus acanthurus

GrößeBis 50 cm
VerbreitungNördliches Australien
LebensraumSteinige Trockengebiete
ErnährungEidechsen, Vögel, Insekten
AlterBis 10 Jahre
FeindeGreifvögel, Schlangen
IUCN-StatusNicht gefährdet
AIS-Image

Wissenswertes

Der in Australien beheimatete Stachelschwanzwaran lebt in felsigen und trockenen Gebieten als tagaktiver Einzelgänger. Er frisst neben Vögeln und Insekten auch andere Reptilien wie Skinke oder Geckos. Dabei deckt er etwa 70 Prozent seines Wasserbedarfs allein durch die Nahrung. Stachelschwanzwarane gelten als nicht gefährdet, sind aber sowohl durch das Washingtoner Artschutzübereinkommen geschützt als auch im Europäischen Artenschutzgesetz gelistet. Will man einen Stachelschwanzwaran in Deutschland in einem Terrarium halten, ist dies bei der zuständigen Landesbehörde zu melden.

Nachwuchs

Stachelschwanzwarane erreichen mit etwa zwei Jahren die Geschlechtsreife und paaren sich während der Trockenzeit. Vier Wochen später werden zwischen vier und 18 Eier gelegt und vom Weibchen zum Schutz vor Feinden und Sonneneinstrahlung im Boden vergraben. Nach drei bis fünf Monaten schlüpfen die Jungtiere. Der genaue Zeitpunkt des Schlupfes ist von der Umgebungstemperatur abhängig.

Besonderheiten

Der tagaktive Stachelschwanzwaran versteckt sich nachts zum Schlafen unter Steinen. Dabei positioniert er sich so, dass sein mit Stacheln besetzter Schwanz seinen restlichen Körper verdeckt und den Eingang zu seinem Versteck verschließt. Mögliche Fressfeinde sollen durch die entgegen gerichteten Stacheln abgeschreckt werden.

Erkennungsmerkmal

Stachelschwanzwarane verfügen über eine markante Schuppenzeichnung. Auf der gesamten Körperoberseite finden sich gelbliche Augenflecke auf einer dunkelbraunen Grundfärbung. Die Bauchseite ist heller. Wie der Name der Tiere bereits vermuten lässt, ist der geringelte Schwanz der Warane, welcher etwa doppelt so lang wie die Kopf-Rumpf-Länge ist, mit Stacheln besetzt.