Eurasischer Triel
Eurasischer Triel
Burhinus oedicnemus
| Gewicht | 300-500 g |
| Größe | 38-40 cm, Flügelspannweite 70-80 cm |
| Verbreitung | Europa, Asien, Nordafrika |
| Lebensraum | Halbwüsten, Steppen und Küstenregionen |
| Ernährung | Insekten, Würmer, kleine Wirbeltiere |
| Alter | bis 15 Jahre |
| IUCN-Status | nicht gefährdet |
Wissenswertes
Eurasische Triele gehören zur Familie der Regenpfeifer. Die vorwiegend in Bodennähe lebenden Watvögel sind dämmerungs- und nachtaktiv. Am Tag tarnen sich die Vögel am Boden kauernd, oft im Schatten von Sträuchern oder Bäumen. Außerhalb der Brutzeit sind Triele soziale Vögel und leben in kleinen Gruppen zusammen. Ihr Bestand ist weltweit nicht gefährdet, nimmt aber in Europa stetig weiter ab.
Nachwuchs
Triele sind Einzelbrüter. Ihre Nester in Form von gut geschützten, mit Steinchen und Grashalmen ausgelegten Bodenmulden liegen weit auseinander. Beide Elternteile bebrüten das Gelege aus 2-3 Eiern gemeinsam und kümmern sich anschließend um die Aufzucht der Küken. Triele sind Nestflüchter, mit 4 Wochen sind sie flugfähig und mit 8 Wochen selbstständig.
Besonderheiten
Triele sind bodennah lebende Vögel, die bei Bedrohungen eher wegrennen als fliegen. Mit ihren großen gelben Augen können sie besonders gut in der Dunkelheit sehen.
Erkennungsmerkmal
Das Gefieder der mittelgroßen Watvögel ist sandfarben mit schwarzbrauner Zeichnung. An der Bauchseite und an der unteren Hälfte der spitzen, langen Flügel ist das Gefieder heller. Die langen, ockerfarbenen Beine haben in der Mitte ein deutlich verdicktes Gelenk. Die drei nach vorne gerichteten Zehen sind mit einer kurzen Spannhaut verbunden, die hinter Zehe fehlt. Der Schnabel ist kräftig, an der Spitze schwarz und an der Basis gelb. Charakteristisch sind die großen Augen mit ihrer gelben Iris.













