Große Achatschnecke

Große Achatschnecke

Achatina fulica

GewichtBis 500 g
GrößeKörperlänge bis 20 cm
VerbreitungUrsprünglich Afrika
LebensraumFeuchte Tropen, landwirtschaftlich genutzte Flächen, Wälder
ErnährungPflanzenteile, Früchte, Gemüse, Aas, Getreide
AlterBis 10 Jahre
FeindeVögel, Warane, Kröten, andere Schnecken
IUCN-StatusKein Status

Wissenswertes

Die Große Achatschnecke gehört zur Familie der Afrikanischen Riesenschnecken und war ursprünglich in Ostafrika beheimatet. Durch den weltweiten Handel ist die Achatschnecke jedoch mittlerweile weltweit verbreitet. Die Tiere sind nachtaktiv, vergraben sich tagsüber oder klettern auf Bäume. Sie bevorzugen tropische Regionen, wo man sie auch auf Obstplantagen oder Feldern findet. Während der Trockenzeit begeben sich die Achatschnecken in eine sogenannte Trockenruhe. Während diesem Zeitraum wird die Gehäuseöffnung durch einen Kalkdeckel verschlossen. In gemäßigteren Klimazonen halten Achatschnecken Winterruhe.

Nachwuchs

Achatschnecken sind zwittrig, dass heißt sie tragen sowohl weibliche als auch männliche Geschlechtsorgane in sich. Bei der Paarung dient die größere von beiden Schnecken als Weibchen, da die Entwicklung der Eier eines recht großen Energieaufwands bedarf. Das Gelege kann einige Hundert Eier enthalten, aus denen nach etwa 15 bis 20 Tagen die jungen Schnecken schlüpfen.

Besonderheiten

In ihrer ursprünglichen Heimat Afrika gilt die Achatschnecke als Delikatesse und wichtige Proteinquelle. In den USA ist sie dagegen als Ernteschädling gefürchtet, sodass die Haltung per Gesetz verboten wurde.

Erkennungsmerkmal

Die Große Achtschnecke erreicht eine Körperlänge von bis zu 20 Zentimetern, ihr Gehäuse eine Höhe von bis zu zehn Zentimetern. Dabei kann sie bis zu 500 Gramm schwer werden. Das Gehäuse ist etwa doppelt so hoch wie breit und kegelförmig gewunden. Die Grundfärbung von Körper und Gehäuse ist braun, wobei die Gehäusefarbe von der Ernährung der Schnecke abhängt.

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