Köhlerschildkröte

Köhlerschildkröte

Geochelone carbonaria

GewichtBis 20 kg
GrößeBis 50 cm
VerbreitungSüdamerika
LebensraumGraslandschaften, feuchte Regenwälder, Wälder
ErnährungGräser, Samen, Früchte, Blüten; Insekten, Schnecken; Pilze
AlterÜber 30 Jahre in menschlicher Obhut
IUCN-Statusgefährdet

Wissenswertes

Die Köhlerschildkröte ist eine tagaktive Landschildkröte, die in Südamerika verbreitet ist und dort Flachlandschaften und angrenzende Wälder bewohnt. Sie ernährt sich vorzugsweise von pflanzlicher Nahrung wie Früchten, Gräsern oder Blüten, frisst aber auch Insekten oder Schnecken. Die Köhlerschildkröte ist auf Grund der Zerstörung ihres Lebensraumes gefährdet und untersteht dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen. In Südamerika wird die Köhlerschildkröte als Fleischlieferant gejagt.

Nachwuchs

Die Paarung der Köhlerschildkröte startet mit der Regenzeit. Während der Balz belagert ein Männchen ein fortpflanzungsbereites Weibchen und versucht es durch Schwenken des Kopfes zu beeindrucken. In einer vom Weibchen gegrabenen Nistgrube werden bis zu zehn Eier gelegt. Nach 100 bis 150 Tagen, abhängig von der Umgebungstemperatur, schlüpfen die Jungtiere.

Besonderheiten

Die Köhlerschildkröte ist eine Landschildkröte. Ihre langen Beine und ihr stelzenartige Gang ermöglichen ihr aber auch die Fortbewegung in feuchten und sumpfartigen Umgebungen. Darüber hinaus ist die Köhlerschildkröte eine sehr gute Schwimmerin.

Erkennungsmerkmal

Köhlerschildkröten werden nur bis etwa 50 Zentimeter groß, erreichen aber ein Gewicht von 20 Kilogramm. Die Grundfärbung der Schildkröten ist schwarz. Sie verfügt über rote, gelbe und orange Hornschuppen an den Beinen, die sich je nach Individuum unterscheiden. Ähnliche Flecken finden sich auch auf dem Kopf der Schildkröte.

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