Nasenmuräne

Nasenmuräne

Rhinomuraena quaesita

GrößeBis 120 cm
VerbreitungIndopazifik
LebensraumKorallenriffe
ErnährungKrebstiere, Fische
FeindeRaubfische
IUCN-StatusNicht gefährdet

Wissenswertes

Die Nasenmuräne gehört auf Grund ihrer verschiedenen Färbungen zu den auffälligsten Muränenarten. Sie findet sich zwischen Ostafrika und Französisch-Polynesien vorzugsweise in Korallenriffen und Lagunen in Tiefen bis 50 Metern. Dort lebt sie in von anderen Tieren übernommenen Röhren im Sand, die als Wohnhöhlen dienen. Meist ragt nur der Kopf aus der Höhle. So wartet die Nasenmuräne auf Beute, die in der Hauptsache aus kleinen Fischen und Krebsen besteht. Ihre Beute nehmen sie insbesondere dank ihres gut entwickelten Geruchssinns wahr. Die Nasenmuräne ist die einzige Muräne, bei der ein Geschlechtswechsel festgestellt werden konnte. Da sie über ein Gift verfügen, haben sie kaum natürliche Feinde.

Nachwuchs

Der Laich der Muränen besteht aus tausenden Eiern und treibt an der Wasseroberfläche, sodass er von der Meeresströmung in das offene Meer gespült wird. Nach einer Woche sind die Larven etwa einen Zentimeter groß. Es schlüpfen ausschließlich Männchen.

Besonderheiten

Die Nasenmuräne gibt es in drei verschiedenen Farbphasen. Jugendliche Männchen sind noch überwiegend schwarz gefärbt und wandeln sich mit zunehmendem Alter und ab einer Länge von 60 bis 95 Zentimetern in ein auffälliges blau. Nach einiger Zeit findet ein Geschlechtswechsel statt und die männliche, blaue Nasenmuräne wandelt sich in ein geschlechtsreifes Weibchen, das von nun an reingelb gefärbt ist.

Erkennungsmerkmal

Der Körper der Nasenmuräne ist sehr langgestreckt und schlank. Die Tiere erreichen eine Körperlänge von maximal 120 Zentimetern. Die Nasenlöcher enden in flachen Auswüchsen, die an Blätter erinnern. Zwei weitere Nasenlöcher liegen über den Augen. Am Unterkiefer finden sich kleine, bartelähnliche Auswüchse. Jungtiere sind schwarz, Männchen leuchtend blau, Weibchen haben eine hellgelbe Färbung.

Weitere Informationen