Streifenköpfige Bartagame

Streifenköpfige Bartagame

Pogona vitticeps

GrößeBis 55 cm
VerbreitungZentralaustralien, Südaustralien
LebensraumWüste, Halbwüste, Trockenwälder
ErnährungPflanzliche Nahrung; Insekten, kleine Wirbeltiere
Alter5 – 10 Jahre, selten bis 20 Jahre
FeindeSchlange, Raubvogel, Waran
IUCN-StatusNicht gefährdet

Wissenswertes

Die Streifenköpfige Bartagame ist ein Bewohner Zentral- und Südaustraliens und lebt in Wüsten, beziehungsweise in Halbwüsten. Die bis 50 Zentimeter große Echse hält sich vorzugsweise bodennah auf, klettern aber auch auf Bäume. Sie frisst neben pflanzlicher Nahrung wie Blüten oder Samen auch Insekten und Insektenlarven, sowie Nager oder kleine Vögel. Die Idealtemperatur liegt bei 40 Grad Celsius. Sinkt die Temperatur im Winter unter 20 Grad Celsius, hält die Bartagame eine zwei- bis dreimonatige Winterruhe, die durch kurze Aktivitätsphasen unterbrochen ist. Unter Männchen kommt es zu Territorialkämpfen.

Nachwuchs

Bartagamen erreichen zwischen zehn und 18 Monaten die Geschlechtsreife. Nach der Paarung, bei der das Männchen sich im Nacken des Weibchens verbeißt, werden etwa 25 Eier in eine oder zwei Bruthöhlen gelegt. Nach 55 bis 65 Tagen schlüpfen die Jungtiere, die sich größtenteils von Insekten ernähren.

Besonderheiten

Bei Gefahr kann die Bartagame ihre mit Stacheln besetzte Kehlhaut, ihren Bart, aufblähen. Dazu nutzt sie ihr Zungenbein, ein an Muskeln befestigter Knochen unterhalb der Zunge. Dieses Verhalten hat der Bartagame ihren deutschen Namen eingebracht.

Erkennungsmerkmal

Streifenköpfige Bartagamen werden bis etwa 55 Zentimeter lang, wobei mehr als die Hälfte auf den Schwanz entfällt. Insgesamt ist die Streifenköpfige Bartagame kräftig gebaut und verfügt über kurze Beine. Am Bart und oberhalb des Trommelfells hat sie Stacheln. Die Grundfärbung ist hell- bis dunkelbraun, selten auch schwarz oder gelblich. Dabei ist der Rücken meist gemustert. Die Bauchseite ist einfarbig und heller als die Körperoberseite. Der Schwanz ist gestreift. Von den Augen bis zum Trommelfell zieht sich ein dunkler Streifen.

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