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Erfolgreicher Auftakt der Bürgerbeteiligungsreihe „Wir sind Zoodirektor“ im Tierpark + Fossilium Bochum

Mit großem Interesse und zahlreichen konstruktiven Beiträgen ist die neue Bürgerbeteiligungsreihe „Wir sind Zoodirektor“ im Tierpark + Fossilium Bochum erfolgreich gestartet. Rund zwei Stunden lang nutzten interessierte Bürgerinnen und Bürger, Familien sowie Tierparkbesuchende die Gelegenheit, sich aktiv an der Zukunftsgestaltung des Bochumer Tierparks zu beteiligen und ihre Ideen für den „Zukunftsplan 2035 Tierpark + Fossilium Bochum“ einzubringen.

 

Im Aquarienhaus begrüßte Zoodirektor und Geschäftsführer Ralf Slabik die Teilnehmenden zu einem offenen Dialog über die zukünftige Entwicklung des Tierparks. Ziel des neuen Veranstaltungsformats ist es, die Stadtgesellschaft frühzeitig in Planungsprozesse einzubeziehen und gemeinsam tragfähige Konzepte für die Zukunft des Tierparks zu entwickeln.

 

Als Impulse für die Diskussion stellte das Tierpark-Team fünf mögliche Zukunftsprojekte vor:

 

Projekt Katta-Tunnel

 

Ein neuer Erlebnistunnel mit Panoramascheiben soll künftig unmittelbare Einblicke in das Katta-Außengehege ermöglichen. Naturnahe Gestaltungselemente, moderne Informationsangebote und interaktive Lernstationen schaffen ein besonderes Erlebnis für Besucherinnen und Besucher aller Generationen. Barrierefreiheit und nachhaltige Bauweise stehen dabei im Mittelpunkt.

 

Projekt Capybaras und Faultiere

 

Die bisherige Flamingo-Anlage könnte zu einer modernen Erlebniswelt für Capybaras und Faultiere weiterentwickelt werden. Großzügige Wasserflächen, Kletterstrukturen sowie Panoramaeinblicke in Innen- und Außenbereiche ermöglichen spannende Tierbeobachtungen zu jeder Jahreszeit. Die Nutzung bestehender Infrastruktur erlaubt dabei eine besonders nachhaltige und wirtschaftliche Umsetzung.

 

Projekt Umweltbildungszentrum

 

Das geplante Umweltbildungszentrum verbindet Tierbegegnungen, Umweltbildung und nachhaltiges Handeln zu einem ganzheitlichen Erlebnis. Als offener Lernort konzipiert, soll es moderne Bildungsangebote mit nachhaltiger Architektur vereinen. Eine Brücke zwischen Stall und Streichelzoo ermöglicht den Tieren einen selbstständigen Wechsel zwischen den Bereichen und macht Bildung für nachhaltige Entwicklung unmittelbar erlebbar.

 

Projekt Einheimische Reptilien

 

In naturnah gestalteten Lebensräumen sollen heimische Schlangen- und Eidechsenarten vorgestellt werden. Ziel ist es, Besucherinnen und Besucher für die Bedeutung regionaler Artenvielfalt zu sensibilisieren und auf die Gefährdung vieler heimischer Reptilien aufmerksam zu machen. Die Anlage soll zugleich die Beteiligung des Tierparks an regionalen Artenschutzprojekten sichtbar machen.

 

Projekt Haihöhle

 

Das bestehende Riffbecken könnte zu einer modernen Unterwasserwelt mit Haien, Rochen oder Meeresschildkröten weiterentwickelt werden. Neben einem immersiven Besuchserlebnis stehen Umweltbildung sowie die Vermittlung von Wissen über den Schutz mariner Lebensräume im Fokus. Bestehende Sichtfenster werden dabei in das neue Gestaltungskonzept integriert.

 

Ergänzend zu den Projektvorstellungen fanden Führungen durch das Aquarienhaus, die Zooschule sowie ausgewählte Außenanlagen statt. Dabei erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke hinter die Kulissen, konnten Fragen direkt an das Tierpark-Team richten und sich über aktuelle Herausforderungen und Entwicklungsprozesse informieren.

 

Besonders positiv aufgenommen wurde die Möglichkeit, eigene Ideen und Anregungen über speziell entwickelte Beteiligungsformulare einzureichen. Die eingegangenen Vorschläge werden nun durch das Tierpark-Team ausgewertet und grafisch aufbereitet. Bei den kommenden Veranstaltungen sowie an verschiedenen Stellen im Tierpark sollen die Ideen öffentlich präsentiert werden, um einen lebendigen Austausch zwischen Bürgerschaft und Tierpark zu fördern.

 

„Wir haben uns sehr über den offenen und konstruktiven Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern gefreut. Besonders spannend war es, neue Perspektiven und den Blick von außen in unsere Zukunftsplanung einzubeziehen. Viele Anregungen haben gezeigt, wie eng die Menschen mit ihrem Tierpark verbunden sind und wie groß das Interesse an seiner Weiterentwicklung ist“, zieht Zoodirektor Ralf Slabik ein positives Fazit.

 

Aufgrund der großen Resonanz soll das Format künftig regelmäßig stattfinden. Geplant sind Veranstaltungen im Zwei-Monats-Rhythmus, um den Dialog kontinuierlich fortzuführen und die Öffentlichkeit aktiv in die Entwicklung des Tierparks einzubinden.

 

Der nächste Termin der Bürgerbeteiligungsreihe „Wir sind Zoodirektor“ findet am Freitag, 24. Juli, von 17 bis 19 Uhr im Tierpark + Fossilium Bochum statt.

 

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich erneut einzubringen und gemeinsam die Zukunft des Tierparks mitzugestalten.

 

Bildunterschriften:

 

Foto©Tierpark Bochum_1: Zukunftstisch: Zoodirektor Ralf Slabik begrüßt das Publikum.

Foto©Tierpark Bochum_2: Für einen Abend Zoodirektor – eigene Ideen willkommen.

Foto©Tierpark Bochum_3: Interessanter Austausch zu den Projektideen bei den Führungen.

Foto©Tierpark Bochum_4: Zum Aufwärmen durften die Teilnehmenden über ihr Lieblingsprojekt abstimmen.

Foto©Tierpark Bochum_5: Fragen ausdrücklich erwünscht.

Foto©Tierpark Bochum_6: Führung und Austausch zu den Projekten.

Foto©Tierpark Bochum_7: Projekt Katta-Tunnel

Foto©Tierpark Bochum_8: Projekt Capybaras und Faultiere

Foto©Tierpark Bochum_9: Projekt Umweltbildungszentrum

Foto©Tierpark Bochum_10: Projekt einheimische Reptilien

Foto©Tierpark Bochum_11: Projekt Haihöhle

 

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