Deutsches Lachshuhn

Gallus gallus domesticus

Gewicht2,5 – 4 kg
VerbreitungDeutschland, Niederlande, vereinzelt in anderen europäischen Ländern
Lebensraumin menschlicher Obhut
ErnährungKörner, Samen, Schnecken, Insekten
FeindeMader, Fuchs, Greifvögel
IUCN-StatusKein Status
AIS-Image

Wissenswertes

Das Deutsche Lachshuhn ist eine Rasse des Haushuhns. Gezüchtet wurde es aus verschiedenen Mastrassen. Der Ursprung des Deutschen Lachshuhns liegt in Frankreich. Im 19. Jahrhundert wurde die Ursprungsrasse nach England und später nach Deutschland importiert, bis nach dem zweiten Weltkrieg die heutige Form des Deutschen Lachshuhns entstand. Die Rasse ist mittlerweile selten geworden, weshalb sie in die Liste der gefährdeten Haustierrassen aufgenommen wurde.

Nachwuchs

Die Hennen der Rasse sind äußerst legefreudig. Allerdings gilt das Deutsche Lachshuhn in der Landwirtschaft als „Nichtbrüter“, sodass meist eine Brutmaschine die Arbeit der Henne übernimmt. Über das Jahr verteilt werden insgesamt 160 Eier gelegt. Diese müssen bei einer Temperatur von konstanten 37,6 Grad 22 Tage lang bebrütet werden. Die Jungen entwickeln sich sehr schnell.

Besonderheiten

Im Vergleich zu anderen Haushühnern sind Lachshühner sehr ruhig und werden schnell zutraulich. Zudem ist das Deutsche Lachshuhn ein wertvolles Zweitnutzungshuhn. So ist es nicht nur wegen seiner hohen Legeleistung, sondern auch wegen seines besonders zarten Fleisches bei Züchtern sehr beliebt.

Erkennungsmerkmal

Diese Haushuhnrasse ist kräftig und hat einen breiten Körper mit einem dichten Gefieder. Hennen haben ein lachsfarbenes Gefieder, welchem die Rasse ihren Namen zu verdanken hat. Hähne sind überwiegend schwarz gefiedert, nur Hals und Nacken sind lachsfarben. Anders als viele andere Hühnerrassen hat das Deutsche Lachshuhn fünf statt nur vier Zehen.