Gelbbrustara

Ara ararauna

Gewicht800 – 1250 g
GrößeKörperlänge 80 – 90 cm
VerbreitungSüdamerika
LebensraumTropische bis subtropische Wälder, in Wassernähe; Halbsavannen
ErnährungNüsse, Früchte, Beeren
AlterBis 50 Jahre, in menschlicher Obhut können sie auch älter werden
FeindeMenschliche Einflüsse
IUCN-StatusNicht gefährdet
AIS-Image

Wissenswertes

 Als Baumbewohner setzt der Gelbbrustara seinen Schnabel geschickt als Kletterhilfe ein. Die Papageien ernähren sich ausschließlich von Nüssen und Früchten. Insbesondere die Früchte der Palmbäume Inaja Tucuma sind bei Gelbbrustaras beliebt. Die Vögel leben paarweise und in Dauereinehe, zur Nahrungssuche und zum Schlafen finden sie sich jedoch regelmäßig in Gruppen zu mehreren hundert Tieren zusammen. Wie bei fast allen Papageienarten geht auch der Bestand des Gelbbrustaras in einigen Teilen seines Verbreitungsgebietes zunehmend zurück. Der Hauptgrund ist die weitflächige Abholzung der Wälder durch den Menschen.

Nachwuchs

Der Gelbbrustara brütet in Nisthöhlen in ausgehöhlten Palmen in einigen Metern Höhe. Das Weibchen legt zwischen Dezember und März meist zwei, selten bis vier Eier. In der Regel wird allerdings nur ein Jungtier großgezogen. Die Brutdauer beträgt 27 Tage. Die Aufzucht durch beide Elternteile dauert für gewöhnlich 80 bis 90 Tage. Nachdem die Jungvögel das Nest verlassen haben, werden sie noch etwa vier bis sechs Wochen von den Eltern gefüttert.

Besonderheiten

Wie auch andere Papageienarten, sucht der Gelbbrustara steile, lehmige Plätze an steilen Flussufern auf. An diesen sogenannten Lehmlecken pickt der Vogel oft stundenlang in der feuchten Tonerde und schluckt weiche Lehmstückchen herunter. Der Grund für dieses Verhalten ist die Zufuhr von wichtigen Mineralien, die sie zur Neutralisierung der durch die Nahrung aufgenommenen Schadstoffe und Pflanzengifte benötigen.

Erkennungsmerkmal

Der Gelbbrustara erreicht eine Körpergröße von bis zu 90 cm, wobei alleine der Schwanz 50 cm ausmacht. Das Gefieder der Rückenseite ist blau. Brust und Bauch haben ein kräftig gelbes Gefieder, welches namensgebend für die Art ist. Die Stirn des Vogels weist eine grünliche Färbung auf, die zum Nacken hin in ein Blau ausläuft. Die Wangen sind weiß mit schwarzen Federn, sein Schnabel ist schwarz, die Füße sind dunkelgrau.